Der Nationalpark Schwarzwald wurde am 1. Januar 2014 als erster Nationalpark Baden-Württembergs gegründet. Er umfasst rund 10.000 Hektar in zwei Teilen entlang der Schwarzwaldhochstraße – einem nördlichen um den Hohen Ochsenkopf und den Plättig und einem südlichen um Ruhestein und Schliffkopf, gleich südlich des Mummelsees.
Die Idee ist einfach und radikal: Auf dem größten Teil der Fläche darf die Natur ihren eigenen Weg gehen. Vom Sturm gefällte Bäume bleiben liegen, Borkenkäfer dürfen arbeiten, und zwischen den alten Fichten und Tannen wächst ein neuer, wilderer Wald heran. Hier leben Auerhühner, Rotwild und zunehmend auch der zurückkehrende Luchs.
Die besten Erlebnisse: Nationalpark Schwarzwald
Das Nationalparkzentrum am Ruhestein besuchen
Das moderne Besucherzentrum an der Hochstraße am Ruhestein zeigt eine interaktive Ausstellung über Wald, Tiere und Wetter des Parks und hat einen Baumwipfelsteg. Es ist der beste erste Stopp, und Ranger bieten von hier aus Führungen an.
Hinab zum Wildsee
Vom Ruhestein führt ein Pfad zum Wildsee, einem weiteren dunklen Karsee inmitten eines Waldes, der seit über einem Jahrhundert nicht mehr bewirtschaftet wird. Der Aussichtspunkt über dem See ist eines der Wahrzeichen des Parks.
Auf dem Lotharpfad
Nahe dem Schliffkopf führt dieser kurze Erlebnispfad durch eine Fläche, die Orkan Lothar im Dezember 1999 niedergeworfen hat. Treppen, Stege und liegende Stämme zeigen, wie schnell sich ein Wald erneuert, wenn man ihn lässt.

Anreise: Nationalpark Schwarzwald
- Vom Mummelsee: Der Ruhestein liegt etwa 8 km südlich an der B500 – 10 Minuten mit dem Auto oder wenige Haltestellen mit dem Bus.
- Ab Baden-Baden oder Freudenstadt: Folge der B500; der nördliche Teil beginnt beim Plättig, der südliche rund um den Ruhestein.
- Geführt: Schließ dich einer Rangertour ab dem Besucherzentrum oder einer geführten Schwarzwaldwanderung an.
Insider-Tipps
- Der Nationalpark selbst ist kostenlos; für die Ausstellung im Besucherzentrum kann Eintritt anfallen – prüf die aktuellen Preise vorab.
- Bleib auf den markierten Wegen, besonders in den Kernzonen, in denen umgestürzte Bäume liegen bleiben.
- Frühmorgens und abends sind die besten Zeiten, um Tiere zu sehen – und die ruhigsten auf den Wegen.
Die besten Touren & Tickets: Nationalpark Schwarzwald
Mit diesen top bewerteten Erlebnissen erlebst du Nationalpark Schwarzwald und den Schwarzwald am einfachsten:
Geführte Wanderung ab US$17 Baden-Baden: Wanderung mit dem Schwarzwald-Guide
Eine halbtägige Wanderung in die Hügel rund um Baden-Baden mit einem zertifizierten Schwarzwald-Guide, der Pflanzen, Geschichte und die schönsten Aussichtspunkte kennt. Die Tour findet auf Deutsch statt – ideal für deutschsprachige Gäste.
- Waldpfade in den Hügeln rund um Baden-Baden
- Ein zertifizierter Schwarzwald-Guide
- Kleine Gruppe, kleiner Preis
Winterwanderung ab US$216 Ab Heidelberg oder Baden-Baden: Schneeschuhwanderung im Schwarzwald
In einem guten Winter liegt der Kamm entlang der Hochstraße unter tiefem Schnee – und mit Schneeschuhen kommst du am besten hinein. Dieser geführte Kleingruppen-Tag kümmert sich um Route und Organisation; du bringst warme Kleidung mit. Die Verfügbarkeit hängt vom Schnee ab, also früh nach Terminen schauen.
- Schneeschuhwandern im Hochschwarzwald
- Abholung in Heidelberg oder Baden-Baden möglich
- Kleine Gruppe, nur in der Wintersaison
Private Tour ab US$888 pro Gruppe Das Beste von Baden-Baden und dem Schwarzwald
Ein privater, flexibler Tag für bis zu sechs Personen, direkt in der Kurstadt. Der Guide richtet die Route nach deinen Interessen aus – Thermalbäder, Weinkeller, Schwarzwälder Küche und die Waldstraßen oberhalb von Baden-Baden. Ideal, wenn du das Fahren lieber jemand anderem überlässt.
- Casino, Kurhaus und Lichtentaler Allee mit privatem Guide
- Schwarzwälder Küche und historische Weingüter
- Waldlandschaft ganz nach den Wünschen deiner Gruppe



